Ad-hoc-Mitteilung nach Art. 17 MAR: IONOS Group SE startet strategisches Transformationsprogramm und stärkt Wachstumsbasis
Karlsruhe / Berlin, 10. September 2026. Die IONOS Group SE gibt den Start eines strategischen Transformationsprogramms zur konsequenten Ausrichtung auf neue Marktchancen und zukünftiges Wachstum bekannt. Im Rahmen des Programms wird das Unternehmen auch seine Personalstruktur anpassen.
Karlsruhe / Berlin, 10. September 2026. Die IONOS Group SE gibt den Start eines strategischen Transformationsprogramms zur konsequenten Ausrichtung auf neue Marktchancen und zukünftiges Wachstum bekannt. Im Rahmen des Programms wird das Unternehmen auch seine Personalstruktur anpassen.
Freiwilligenprogramme zur Umsetzung der Zielorganisation
Neben der Harmonisierung und Konsolidierung von technischen Plattformen und Prozessen sowie der konsequenten Nutzung Künstlicher Intelligenz in internen Abläufen sieht das Transformationsprogramm eine Reduktion der Mitarbeiterzahl von derzeit rund 3.800 auf ca. 3.350 Vollzeitkräfte vor, wobei die Anpassung jeweils etwa hälftig Arbeitsplätze im In- und Ausland betreffen wird.
Die Anpassung der Personalstruktur soll vornehmlich durch Freiwilligenprogramme unter Beachtung der besonderen Erfordernisse der jeweiligen Länder erfolgen. Die Programme sollen sozialverträglich und im partnerschaftlichen Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen gestaltet werden.
Finanzielle Auswirkungen und Ausblick
IONOS wird mit dem Transformationsprogramm verbundene einmalig anfallende Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von ca. 35 Mio. EUR überwiegend im vierten Quartal 2026 erfassen. Diese werden als Sondereffekt behandelt und belasten die ausgewiesene Prognose für das bereinigte EBITDA im Geschäftsjahr 2026 nicht. IONOS bestätigt seine Prognose von 530 Mio. EUR für das bereinigte EBITDA im laufenden Geschäftsjahr unverändert.
Ab 2027 erwartet IONOS durch das Programm jährliche Kosteneinsparungen von bis zu 30 Mio. EUR, deren genaue Höhe und zeitliche Verteilung von den Annahmequoten der Freiwilligenprogramme abhängt. Die Mittel werden gezielt reinvestiert – unter anderem in die KI-Produktentwicklung und den weiteren Ausbau des Cloud-Geschäfts.